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Aline Focken – Nr. 1 Freestyle Wrestling

Vom 17.05.2014 bis zum 18.05.2014 findet die deutsche Meisterschaft im Freistil Ringen in Freiburg statt.

PRIDE Sports ist stolz das wir dieses Exklusiv-Interview mit der aktuellen deutschen Meisterin Aline Focken machen durften.

Aline Focken erzählt über ihre Anfänge und ihre Karriere im Ringen.

Aline Focken – Deutschland – Ringen: Freistil – 69 kg

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The Beginning – Eine Ringerfamilie

“Das Ringen hat bei uns in der Familie eine lange Tradition. Angefangen hat es bei meinem Opa Hans Focken. Er gehörte jahrelang zur deutschen Spitze im Schwergewicht und kämpfte in regelmäßigen Abständen auf deutschen Meisterschaften im Finale gegen den “Kran von Schifferstadt”, Wilfried Dietrich. Diese Leidenschaft legte er seinen zwei Söhnen Hans-Georg und Stefan, aber auch indirekt seinen Töchtern Andrea und Ulrike in die Wiege. Aus den Söhnen wurden selber aktive und erfolgreiche Ringer die alle über Jahre hinweg in der Mannschaft des KSV Germania Krefeld 1891 e. V. kämpften. Die Töchter hingegen standen zwar nie selber auf der Ringermatte, heirateten aber unter anderem einen aktiven Ringer, schickten die eigenen Söhne zum Training und sind nun bei jedem Heimkampf der Mannschaften ebenfalls seit Jahren als ehrenamtliche Helfer ganz nah an der Ringermatte.” – So Aline Focken.

“Bei meinem Bruder, Cousin und mir setzt sich die Familientradition fort. Wir waren alle drei schon im Kleinalter auf den Ringermatten Deutschlands unterwegs um Papa anzufeuern, rumzurennen und selber Griffe auszuprobieren. Mit jeweils 4 Jahren begannen wir dann mit dem richtigen Training, ebenfalls beim KSV Germania Krefeld, wo wir bis heute sind. Bei den Jungs eine von den Eltern und dem Opa erwünschte, bei mir jedoch eher nur eine tolerierte Entwicklung. Zwar war niemand dagegen das ich mit den Jungs zu kämpfen begann, doch waren die Tendenzen meiner Mutter vielleicht eher in Richtung Leichtathletik oder Turnen gegangen.

Im Nachhinein bereut aber niemand mehr, dass ich damals das Ringen gewählt habe. Die ganze Familie leidet, kämpft und fiebert mit wenn es für mich wieder auf Wettkämpfe geht. Dort wird dann am Livestream das Geschehen verfolgt und es werden alle Daumen gedrückt.”

 

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Foto: Iris Bauer  www.isi-blitzlicht.de

“Mit etwa 7 Jahren nahm ich an den ersten Turnieren in Nordrhein- Westfalen teil und kämpfte dort in der Gewichtsklasse bis 19 kg. Es handelte sich eher um kleinere Landes- und Bezirksmeisterschaften, jedoch hatten es teilweise die Gegenerinnen schon “in sich”. Um es gleich zu sagen, ich war nie das größte Talent! Die ersten Jahre hatte ich schwer zu kämpfen und die ersten Siege ließen sehr lange auf sich warten. Ich war schon kurz davor aufzuhören, weil es mir so wenig Spaß gemacht hat, doch dann war das Eis irgendwann gebrochen. Von den einen auf den anderen Wettkampf begann eine Siegesserie und ich war erstmal nicht mehr zu stoppen. Mit 10 Jahren konnte ich dann den ersten Landesmeistertitel erkämpfen und von da an ging es dann erst richtig los. Ich begann mehr als zweimal pro Woche zu trainieren, fuhr noch zu weiteren Trainingseinheiten in andere Vereine, jedes Mal 50 km pro Strecke. Mein Bruder und ich entschieden uns nach einem langen Gespräch mit unserem Vater und Jugendtrainer für eine Leistungssport orientierte Karriere und begannen immer mehr Trainingseinheiten einzubauen.

Mit 13. Jahren nahm ich dann an meiner ersten deutschen Meisterschaft in der Gewichtsklasse bis 40 kg teil. Ich hatte mich auf eine starke Konkurrenz eingestellt und war am Ende überglücklich über den 3. Platz bei der ersten Teilnahme.

2007: Mit 16 Jahren folgte mein erster Titel in der Jugend, 2009 mit noch nicht ganz 18 Jahren der erste bei den Frauen.

2006: Da nahm ich das erste Mal an einer Jugend-Europameisterschaft teil in der Klasse bis 49 kg. Dort belegte ich nach einem Sieg und einer Niederlage den 10. Platz,

2007: Meine erste internationale Medaille. 3. Platz bei der Europameisterschaft. Dort lernte ich auch meinen jetzigen Freund Jan Rotter kennen.

2010: Europameisterttitel bei den Junioren bis 63 kg.

Im selben Jahr dann die erste WM-Medaille in derselben Gewichtsklasse mit Bronze.

Ein Jahr später erreichte ich das Finale der Junioren-EM, verlor zwar, hatte damit aber den Vize-Weltmeistertitel sicher.

Bereits 2009 durfte ich mit 17 jahren das erste Mal an einer Frauen-EM teilnehmen. Dort kämpfte ich in der Gewichtsklasse bis 59 kg und belegte nach einem Sieg und einer Niederlage auch hier den 10. Platz. Von dort an nahm ich fast jedes Jahr an einer Frauen- und Junioren-EM, sowie an der Junioren-WM und manchmal auch an der Frauen-WM teil.

Das waren viele harte Jahre – viel Training und viele Trainingslager – in denen ich gleichzeitig mein Abitur abschloss.

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Foto: Iris Bauer  www.isi-blitzlicht.de

2012 kämpfte ich dann erstmalig um die Olympiaqualifikation für London in der Gewichtsklasse bis 63 kg. Ich nahm an zwei Qualifikationsturnieren teil und scheiterte jeweils an der 3. platzierten und an der 5. platzierten von den Olympischen Spielen in London knapp. Somit belegte ich beim Qualifikationsturnier in Finnland den 3. Platz, hätte aber das Finale für eine Qualifikation erreichen müssen.

Nach einem so knappen scheitern war die Enttäuschung groß und der Wille nach Rio zu kommen umso größer!

2013 folgte dann mein bisher erfolgreichstes Jahr. Ich wechselte in eine höhere Gewichtsklasse, holte meinen insgesamt 6. Titel bei der deutschen Meisterschaft und meine erste EM-Medaille, Bronze bei den Frauen in Tiflis. Auch bei der WM in Budapest kämpfte ich mich bis ins kleine Finale, unterlag dort aber und belegte den 5. Platz. Das war zum einen die beste Platzierung der deutschen Frauen, zum anderen bedeutete dieser Top-5 Platz für mich den A-Kaderstatus.

Zuletzt wurde ich erstmalig vom deutschen Ringerbund zur Ringerin des Jahres gewählt, was dem schönen Jahr die Krone aufsetzte!

2014 begann das Jahr ebenfalls mit einigen Siegen und ich kämpfte mich auf Platz 3. in der Weltrangliste bis 69 kg vor! Auf der EM war das große Ziel eine Medaille, was ich leider knapp verfehlte und 5. wurde.

Jetzt nach einer kurzen Regeneration, einigen Trainigslagern- und Einheiten steht die deutsche Meisterschaft in Freiburg vor der Tür. Dort habe ich dieses Jahr mit einer starken Konkurrenz zu rechnen. Trotzdem möchte ich meinen Titel verteidigen und damit den Startschuss für die WM-Vorbereitung setzen!” – Aline Focken

Das PRIDE Team dankt Aline Focken! Wir wünschen Ihr weiterhin viel Erfolg und alles gute!

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P.S. Die PRIDE MONSTER wünschen Aline ebenfalls alles gute!

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