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Brazilian Jiu-Jitsu

Brazilian Jiu-Jitsu

Dieser Grapplesport geht auf den nach Brasilien eingewanderten Japaner Mitsuo Maeda zurück, der diesen Kampfsport aus dem Kodokan-Judo entwickelte. Wer heute diese Kampfkunst erwähnt, assoziiert sie mit der Gracie Familie, die sie weiter entwickelt hat und in den Frühzeiten des Mixed Martial Arts und der Ultimate Fighting Championships in den USA damit grösste Erfolge erzielte.

Praktische Anwendung

Die sportliche Variante des Gracie-Jiu-Jitsu ist der bekannteste Stil des brasilianischen Jiu-Jitsu und wird in Hinblick auf Punktevergabe und Wettbewerbe trainiert.

Im Gegensatz dazu betont der Gracie Kampfstil die Selbstverteidigung und ist damit im Strassenkampf und bei MMA-Wettkämpfen besser einsetzbar.

Klassische Techniken

In gewissem Maße spiegelt das Braslianische Jiu-Jitsu noch die Philosophie des Judo-Begründers Jigoro Kano wider, der wollte, dass seine Kampfkunst Charakter und Körper schult. Brasilianisches Jiu-Jitsu weicht mit iener Betonung des Bodenkampfes aber vom Judo ab. I JUdo muss ein Kämfer nach einer Bodentechnik im Stand weitermachen, aber diese regel existiert im BJJ nicht. HIer kann ein Kämpfer seinen Gegner zu Boden ziehen  und erhält Punkte darauf, wie mühelos er seinen

Widersacher aus dieser Position heraus mit Schlägen bearbeiten kann -die Punkte gibt es also für die Überlegenheit der Position. Klassisch sind sie Unterlage mit Beinschere und die Oberlage. Die Unterlage ist eine Verteidigungsposition: Liegen die beiden Ringer aufeinander, so schlingt der untere die Beine um Bauch und Arme oder Kopf und Körper seines Gegners . In der Oberlage kann man Hebel wie den Armhebel ansetzen, in Würger gehen oder Schläge anbringen. Wie viele japanische Kampfkünste nutzt das BJJ ein Gürtelsystem, allerdings auf ungewöhnliche Weise, weil als Nachweis die Erfahrungen desKämpfers im Freikampf  und seine Wettkampferfolge zählen und die Gürtel nach Einschätzung des Meisters verliehen werden.

Maeda auf Weltreise

1904 reiste Mitsuo Maeda in die USA, um dort dem Präsidenten Teddy Roosevelt Judo vorzuführen. Sein Reisegefährte Tsunejiro Tomita hatte bein Begründer des Judo gelernt. Als Tsunejiro in einem Ringkampf von einem Footballspieler besiegt wurde, war das Maeda dermaßen peinlich, dass er schwor, Profiringer zu werden. Später schloss er sich einem Zirkus an und bestritt Ringkämpfe in Europa und den USA. Auf dieser Tournee nahm er den Namen Conde Koma an, was “Kampfgraf” heißt. Zwischen 1909 und 1913 ran er in Mexiko, Costa Rica, Kubaund Brasilien, wo er sich schließlich niederließ. In etwa 1000 Kämpfen unter Judo-

ähnlichen Regeln blieb er unbesiegt und soll lediglich zwei Mal in anderen Ringerstilen der Unterlegen gewesen sein. Maeda liebte es, andere herauszufordern-

einmal traf er sogar auf Jack Johnson , den damaligen Boxweltmeister im Schwergewicht.

Ensthung des Gracie Jiu-Jitsu

Den genauen Zeitpunkt, an dem Medea zum ersten Mal Kontakt mit der Familie Gracie hatte, kennt man nicht. Wahrscheinlich fungierte Gastao Gracie als Manager eines italienischen Boxers, der mit dem Zirkus in Verbindung stand , mit dem Maeda auch gereist war. Einige Zeit nach ihrem ersten Treffen wurde Gastaos  Sohn Carlos Schüler von Maeda und lernte von ihm die Grundlagen des Kokodan-Judo-Ringertsils. 1925 eröffnete Carlos Gracie seine erste Ringerschule

in Rio de Janeiro. Helio Gracie, der jüngste und schwächste seiner fünf Brüder, hatte wahrscheinlich Einfluss darauf, dass so viel Wert auf die Bodenarbeit gelegt

wird, denn er verlie sich mehr auf Technik als auf Kraft und fand schnell heraus, dass er am Boden sein Gewichts- und Grössenhandicap ausgleichen konnte.

Die kalifornische Schule

UM 1980 brachten die Söhne von Helio Gracie das brasilianische Jiu-Jitsu nach Kalifornien und eröffneten dort eine Schule. Ab 1990 feierten Rorion und Royce  Gracie dort grosse Erfolge bei den UFC- Meisterschaften. 1994 führte das Armee-Ausbildungslager Fort Benning das Gracie-Jiu Jitsu als Selbstbewusstseinstraining für ihre Rekruten ein. Nach einigen Jahren in den UFC nahmen die Gracie- Brüder Schläge und Tritte in ihr JIu-Jitsu System auf.

Herausforderungen

Interessant ist, dass die Gracies Maedas Tradition aufgegriffen, würdige Gegner herauszufordern. Helio Gracie forderte den Schwergewichtsboxer Joe Louis heraus, sein Sohn Royce wolle es mit Mike Tyson aufnehmen. Diese Herausforderung brachten dem Jiu-Jitsu viel Publicity, auch wenn die Kämpfe nie stattfanden, weil den Boxern die Preisgelder zu niedrig waren.

BJJ wurde 1925 von Carlos und Helio Gracie in Brasilien entwickelt.

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