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Deutscher Ringertag in Köln – Aline Focken Sportler des Jahres

Aline-Focken-Deutschland-Sieg

Köln – Der Deutsche Ringer- Bund richtete am vergangenen Wochenende den Deutschen Ringer- Tag in Köln aus.
Nachdem am Freitagabend der Landesverband Nordrhein-Westfalen die Delegierten in das Deutsche Sport- und Olympiamuseum zu einem herzlichen Empfang einluden, ging es am Samstag um Termine, Satzungsänderungen und Finanzen – zunächst aber auch um die Bewerbung Hamburgs für die Austragung der Olympischen- und Paraolympischen Spiele 2024.

Christoph Holstein, Staatsrat in Hamburg gab dazu reichlich Ausführungen zu den Plänen der Hansestadt, mit der das IOC begeistert werden soll. Die Delegierten des Deutschen Ringer-Tages stellten sich mit einer Abstimmung einstimmig hinter die Bewerbung Hamburgs.

Allerdings stand der Samstag auch bei den Ringern unter dem Eindruck der Ereignisse in Paris, wohin auch die Ringer-Weltmeisterschaften der Männer und Frauen 2017 vergeben wurden. Die Tagung wurde mit einer Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge eröffnet, danach berichtete DRB-Präsident Manfred Werner über das sportliche Geschehen des letzten Wettkampfjahres- bis hin zu den letzten Erfolgen bei den Weltmeisterschaften in Las Vegas (USA). Vor allem die Steigerung der Medaillenbilanz erfreute den Präsidenten. Hatte Aline Focken 2014 in Taschkent (UZB) den Weltmeistertitel für den DRB erkämpft, so war in Las Vegas Frank Stäbler der strahlende Sieger mit der Goldmedaille, die der Präsident des Weltverbandes UWW Nenad Lalovic bei der Siegerehrung persönlich überreichte.
Die Bilanz liest sich gut, neben Gold, Bronze- und einem 5. Platz in Las Vegas verbuchte der Deutsche Ringer- Bund auch bei der U 23, den Junioren und im Kadettenbereich zahlreiche Erfolge.
„Wenn wir den Medaillenspiegel der letzten 3 Jahre analysieren, ergibt sich eine erfreuliche Entwicklung in fast allen Altersklassen und Stilarten auf dem internationalen Parkett, 2013 konnten wir 19 mal Edelmetall holen, 2014 standen 16 mal deutsche Ringer auf dem Treppchen, und 2015 gelang uns 22-mal eine Top-Platzierung“, so Manfred Werner zufrieden.

Als Sportler des Jahres wurden benannt:

Frank Stäbler (TSV Musberg) bei den Männern;
Aline Focken (KSV Krefeld) bei den Frauen,
Hannes Wagner (AC Lichtenfels) im männlichen Nachwuchs als Sportler des Jahres geehrt.
Bei den jungen Damen standen mit Lisa Ersel (SV Luftfahrt Berlin) und Nicole Amann (SC Anger) zwei Ringerinnen auf dem Stimmzettel ganz vorn.

Erfolgsbilanz wird fortgesetzt

„22 Medaillen in 2015, davon 5x Gold  und weitere hervorragende Medaillenplätze im Nachwuchs Bereich der Kadetten/innen, Junioren/innen und der U-23 EM der Männer und Frauen, 4 Medaillen bei den erstmals ausgetragenen Europaspielen in Baku (AZE)“, unterstreicht Manfred Werner die Erfolgsbilanz, die allein 2015 erkämpft wurde. „… und schließlich der Höhepunkt; bei der WM in Las Vegas wurde Frank Stäbler mit Gold, Aline Focken mit Bronze belohnt, das waren gleichzeitig die zwei ersten Olympia-Tickets für den DRB“, so der Präsident zufrieden mit dem WM-Auftritt der deutschen Starter.

Das diese Erfolgsserie auch in Zukunft anhält, riefen DRB-Präsident Manfred Werner und Sportdirektor Jannis Zamanduridis der Verbände und Vereine auf, mehr für die Talentsichtung- und Entwicklung zu tun. Ein weiterer wichtiger Punkt dabei: das Nachwuchs-Konzept in den Bundesligen. „Aktuelles Engagement muss hier durch eher langfristiges, konzeptionelles Denken ergänzt werden, der DRB wird wie angekündigt, sein Nachwuchskonzept unter Federführung des Sport-Direktors und der Bundestrainer  für die Bundesligavereine  ausarbeiten und Schritt für Schritt umsetzen“, betont Manfred Werner, dass dies nach und nach – gemeinsam mit den Vereinen geschehen soll.“Wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass sich unsere Nachwuchsringer noch deutlicher in den Bundesligen zeigen können und die Bundesligavereine wieder selbst, weitaus mehr Starter bei den Deutschen Meisterschaften in allen Nachwuchs-Alterskategorien aufweisen können-, ja müssen“, führt Manfred Werner dazu weiter aus.

Deutsche Meisterschaften für 2017 vergeben

Auch die Deutschen Meisterschaften 2017 wurden in Köln vergeben, der KSV Pausa richtet die Titelkämpfe der Männer im griechisch-römischen Stil aus, der ASV Bruchsal wird 2017 Ausrichter für die Männer im freien Ringkampf, sowie bei den Frauen. Die Vogtländer aus Pausa bekommen damit nach 2013 erneut das Vertrauen des Deutschen Ringer- Bundes ausgesprochen, sind als rührige Gastgeber und gute Organisatoren bekannt. „Schade nur, dass sich immer weniger Vereine um die Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften im Nachwuchsbereich bemühen“, so der Appell des Generalsekretärs Karl Martin Dittmann an die Delegierten.

Neu im Team des Präsidiums ist Dr. Daniel Wozniak, der Rechtsanwalt zeigte sich schon seit mehreren Monaten kommissarisch für Öffentlichkeitsarbeit und Verbandsentwicklung verantwortlich und unterbreitete bei seiner Vorstellung Ideen für eine bessere Außendarstellung des Verbandes. Desweiteren wurde Nils Pöpperl im Amt des Rechtsausschuss II von den Delegierten bestätigt.

Nicht unerwähnt darf bleiben, dass der DRB personell wieder stark in wichtigen Gremien und Funktionen des Weltverbandes UWW vertreten ist. „Generalsekretär Karl Martin Dittmann ist als Büromitglied in der Exekutive der UWW tätig, aber auch unser ehemalige Kampfrichter-Referent Antonio Silvestri ist als Inspektor im Kampfrichterwesen der UWW Alleinverantwortlicher für den gesamten Kampfrichterbereich im Weltverband-, eine Herkules Aufgabe“, unterstreicht Manfred Werner in seinen Ausführungen, dass Antonio Silvestri in diesem Amt in kurzer Zeit schon eine gute und deutliche Handschrift gesetzt hat.

Nach verschiedenen Abstimmungen zu Ordnungen und Satzung wurde im Tagungsraum des art’otel Köln der Blick auf das kommende Jahr geworfen, in dem für den DRB ein ganz besonderes Jubiläum ansteht. „2016 wird der DRB 125 Jahre alt – wir werden dieses Ereignis gebührend in Saarbrücken feiern“, laufen die Planungen im Generalsekretariat von Karl Martin Dittmann für dieses Event Ende Mai des kommenden Jahres, bereits auf Hochtouren.
Zum Abschluss der Delegiertenversammlung erging der Appell an die Vereine und Verbände, wie 2013 beim Kampf um den Erhalt des Ringkampfsportes als olympische Sportart noch mehr zusammen zu rücken.

Jörg Richter

Quelle:

DRB-Deutscher-Ringer-Bund-eV

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