Kundenservice: info@pride-sports.de

Judo

JUDO-K

Judo enstand im späten 19. Jahrhundert in Japan, sein Begründer ist Jigoro Kano.

Von seinem Begründer Jigoro Kano wurde Judo zunächst  Kano Jui-Do genannt und basiert auf mehreren Jiu-Jitsu Schulen, darunter Tenjin Shinyo-Ry, Kito-Ryu und Fusen-Ryu. Kanos System enstand teilweise aus seinem Bedürfnis, die Nachteile seiner Kleinwüchsigkeit zu kopensieren- Judo betont Ansatz – und Zugwinkel, um größere Gegner aus den Boden zu befördern.

Die Verteidigung steht im Vordergrund

Im Judo unterscheidet man die Kampfphasen ” Kampf im stehen ” und ” Bodenkampf ” . Am Boden werden Deckung, Scherentechnik, Hebel und Würger gelehrt. Judo versteht sich als Selbstverteidigungs-

technik und betont deswegen den Nahkampf, für den Judo praktische und effektive Techniken anbieten.

Schläge und Fauststösse sind im Wettkampf nicht erlaubt, für die Katas ( feste Bewegungsabläufe) werden sie aber genutzt. Wegen der hervorragenden Grappeltechniken benutzen viele MMA-Kämpfer Judo als Basis für ihre Stand-Boden-Übergänge und den Bodenkampf.

Wurftechniken

Anders als bei anderen Ringersystemen will man beim Judo nicht töten, wenn man seinen Gegner zu Boden wirft, sondern ihn lediglich durch den harten Aufprall schockieren, sodass man leichter

einen Hebel oder Würger ansetzten kann, der dann den Kampf entscheidet.

Jede Wurftechnik enthält vier Elemente. Das brechen des Gleichgewichts ( Kuzushi ) erreicht man durch rasches zugreifen, Schieben oder Drücken. Für einen Augenblick kommt es dadurch zu einem Schwung

nach vorn oder hinten, also zu einem Ungleichgewicht. In diesem Moment ist die Stellung zueinander entscheidend: Der Judoka muss sich zum Gegener hin- oder von ihm wegbewegen und ihn mit einem

plötzlichen Krafteinsatz vom Boden her ausheben. Beendet wird der Wurf mit einer der Kampf entscheidenden Technik, also dam harten Aufprall und danach meist nach einem Würger oder einem Hebel.

Entwicklung der Regeln

Im Verlauf des letzten Jahrhunderts haben sich die Regeln jedoch verändert.

Das spiegelt wieder , dass sich Judo von den Samurai-Traditionen und seinen Jiu-Jitsu Ursprüngen fort bewegt hat. So lautete 1905 die Regel für den Sieg per Haltetechnik so, dass der Gegner gerade einmal

zwei Sekunden mit den Schulterblättern am Boden gehalten werden musste- so lange braucht man im realen Kampf, eine Waffe zu ziehen und den Unterlegenen zu töten.

Inzwischen muss der Gegner lange genung am Boden gehalten werden, um ihn wirkungsvoll mit Schlägen eindecken zu können. Die Anzahl der Punkte richtet sich inzwischen danach, wie lange der Gegene am Boden gehalten wird.

Das Punktesystem

Für eine verbotene Technik oder für Inaktivität gibt es Strafpunkte. Punkte gibt es in vier Ausführungen: Ein Ippon bedeutet den Sieg und wird für einen perfekt ausgeführten Wurf, einen ausreichend lange gehaltenen Haltegriff oder ein Abklopfen gegeben. Ein Waza-Ari ist ein halber Punkt für einen guten Wurf oder Haltegriff von 20 Sekunden ( zwei Waza-Ari ergeben einen ganzen Punkt und damit den Sieg )

Yuko und Koka, für Haltegriffe von 15 oder 10 Sekunden vergeben, weden erst bei einem Unentschieden gewertet.

Der Russische Präsident Wladimir Putin ist übrigens ein begeisterter Judoka, mit 14 Jahren begann er mit dem russischem Sambo, das dem Aikido ähnelt.

Später stieg er auf Judo um und trägt seit längerem den Schwarzgurt im Judo.

Jigoro_Kano

Impressum

PRIDE e.K.
Inhaberin Yvonne Walter
Bopperweg 2
D-78098 Triberg im Schwarzwald

info@pride-sports.de 

Telefon: 07722 866923
www.pride-sports.de

Gerichtsstand Villingen-Schwenningen
Handelregistereintrag HRA 702626 Freiburg im Breisgau
USt-IdNr. DE271756842

Design & Coding proudly powered by
3MO eSolutions

Einloggen

  Passwort vergessen?