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Ringen – Deutsche Meisterschaften der Frauen in Tuttlingen (WTB)

Tuttlingen – Bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen im Ringen, die am Samstag in der Mühlauhalle Tuttlingen (WTB) ausgetragen wurden, hat Aline Focken (69 kg/KSV Krefeld) ihren Titel verteidigt. Im Finalduell traf die Weltmeisterin der Frauen von 2014 auf Nicole Amann (SC Anger), die im Vorjahr ebenfalls einen Weltmeistertitel erkämpfte, allerdings im Jugendbereich. Nach spannendem Kampfverlauf stellte Aline Focken den Sieg- und damit den Titelgewinn in der letzten Kampfminute sicher.
Für die frischgebackene Titelträgerin gab es auf dem Siegerpodium noch eine Überraschung, DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis und Frauen-Bundestrainer Patrick Loes übergaben Aline Focken den Weltmeistergürtel, der vom Ringer- Weltverband UWW nach den Titelkämpfen von Taschkent (UZB) nachgeliefert wurde. „Es war ein guter Anlass, ihr diesen Gürtel mit dem neuen Logo und neuem Namen des Weltverbandes, der in Taschkent vom Weltverband erst beschlossen wurde, jetzt nachzureichen“, freute sich Jannis Zamanduridis mit der Weltmeisterin, die einen Tag nach dem Gewinn des Deutschen Meistertitels ihren 24. geburtstag feierte.

In souveräner Manier kämpfte sich Maria Selmaier (KSC Motor Jena) im schwersten Limit bis 75 kg zu ihrem 5. Titelgewinn, selbst im Finale bezwang die Ringerin aus dem Leistungszentrum Jena ihre Kontrahentin Kim Riesterer (RKG Freiburg 2000) vorzeitig mit 10:0 Punkten.

Überraschend deutlich setzte sich Eileen Friedrich (53 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) in ihrer Gewichtsklasse durch. Auf dem Weg ins Finale gewann die EM-Fünfte von 2013 ihre Kämpfe mit jeweils 10:0 Wertungspunkten und auch im Finale setzte sich Eileen Friedrich gegen Nina Hemmer (AC Ückerath) noch in der ersten Runde des Kampfes durch und verwies die Junioren-Europameisterin von 2012 auf den Silberrang.

Auch Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) lag nach ihrem insgesamt dritten Titelgewinn jubelnd in den Armen ihres Trainers Rainer Kamm. Schon im Halbfinale hatte sich Jaquelin Schellin gegen Katharina Baumgartner (SC Anger mit 3:1 Punkten durchgesetzt, im Finale bezwang sie Annika Wendle (ASV Altenheim) und sicherte sich mit einem 3:0-Erfolg den Titelgewinn im leichtesten Limit. Für Trainer Rainer Kamm, der in der Vorwoche seinen 60. Geburtstag feierte ein schönes, nachträgliches Geschenk.

Ein an Spannung kaum zu übertreffendes Final-Duell gab es in der Kategorie bis 58 kg zwischen Laura Mertens (AC Ückerath) und Luisa Niemesch (SV Weingarten). Laura Mertens überraschte die Junioren-Vizeeuropameisterin des Vorjahres gleich zum Beginn des Kampfes mit einem Beinangriff und hatte Luisa Niemesch schon fast auf beiden Schultern, doch die Weingartenerin wand sich aus der bedrohlichen Situation heraus und setzte zur Aufholjagd an. Laura Mertens verteidigte ihren knappen Vorsprung von 8:6 bis zum Ende der Kampfzeit und verteidigte den Deutschen Meistertitel, den sie im Vorjahr noch eine Kategorie tiefer, im Limit bis 53 kg gewonnen hatte.

Mit zwei Schultersiegen und einem vorzeitigen Erfolg durch technische Überlegenheit, holte sich Nadine Weinauge (KSK Furtwangen) den Titel im Limit bis 63 kg. Im Finalduell bezwang Nadine Weinauge die junge Frankfurterin Luzie Manzke (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), die ihre beiden Vorrundenkämpfe bis dahin ebenfalls souverän gewonnen hatte.
“Der souveräne Sieg von Eileen Friedrich hat mich sehr beeindruckt, hervorheben möchte ich aber auch die Leistungen junger Nachwuchsringerinnen wie Annika Wendle und Nicole Amann”, so Sportdirektor Jannis Zamanduridis in einer ersten Analyse.
In der Länderwertung hatte Südbaden die Nase mit 35 Punkten vorn, nur einen Zähler dahinter rangierte Nordrhein-Westfalen, Brandenburg kam als drittbester Landesverband auf 32 Punkte.

Am Sonntagmorgen werden die Kämpfe bei den Männern im freien Ringkampf mit Hoffnungsrunde, sowie den Duellen um Gold und Bronze fortgesetzt.

Jörg Richter

Quelle & weitere Informationen:

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