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Sumo

Sumo

Der japanische Nationalsport Sumo existiert seit uralter Zeit. Früher wurde er als Orkel genutzt und diente zur Unterhaltung der Shinto Götter. Die große Fangemeinde behandelt die Ringer wie lebende Götter.

Botschaften der Götter

Die genauen Ursprünge liegen im Dunkeln, aber das japanische Geschichtsbuch Kojiki, das aus dem 8.Jh.stammt, nennt das frühe Sumo als ein Ritual, das dem Bösen Einhalt gebietet und das Gute fördert. Eine andere Chronik, die Nihon Shoki, beschreibt einen Kampf zwischen den zwei legendären Kämpfern Taima NO Kehaya und Nomi no Sokune, der 23 v. Chr. stattfand. Dieser Kampf sollte ein Orakel darüber liefern, welchen von zwei Krieg führenden Clans, die Izumo oder die Yamato, die Götter bevorzugten. Sukune tötete seinen Gegner, woraufhin Sumo als Orakel für den Willen der Götter beliebt wurde.

Ringerinnen

Im modernen Sumo dürfen Frauen den Ring nicht betretten, aber in den Nihon Shoki wird berichtet, das Hofdamen bereits 469 n. CHr. Sumo Kämpfe abgehalten haben, und in Kyoto gab es zwischen 1592 und 1598 eine buddhistische Nonne, die sich erfolgreich mit Männern maß.

Regeln und Bräuche

1960 wurde das Sumo-System geregelt und umfasst nun 70 Techniken, die von den 48 Originaltechniken abgeleitet sind, die bereits in alter Zeit benutzt wurden.

Sumo Ausbildungsstätten sind dafür bekannt, dass sie sehr hart und traditionell vorgehen. Die Trainingsmethoden sind umstritten: So sollen die Ringer nach einer ausgiebigen Mahlzeit sofort schlafen, um Gewicht anzusetzen. Junge Ringer tragen das Haar traditionell zu einem Knoten auf dem Knopf gebunden und zeigen sich in der Öffentlichkeit in traditioneller japanischer Kleidung.

 

Ganz oben

Die höchste Position für einen Sumo ist der Yokozuna Großmeister. Um diesen Status zu erreichen und zu behalten, muss er allerdings regelmäßig Kämpfe bestreiten und gewinnen.

Grossmeister

Für die Beförderung in den Rang eines Yokozuna gibt es keine festen Regeln, aber nur ein Ringer mit Kraft, Können und Würde kommt infrage. Auch die Anzahl ist nicht geregelt es kann gar keinen Yokozuna geben oder mehrere.

Sumo war ursprünglich ein religiöses Ritual und wurde bis ins 17. Jahrhundert nicht als Zuschauersport verstanden. Sumo Abbildungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert beweisen, wie beliebt dieser Sport dann wurde. Er hat auch heute eine riesige Fangemeinde, und das japanische Fersehen überträgt alle zwei Monate Sumo Turniere von Anfang bis Ende.

Die Kunst des Sumo und auch die Ringer selbst genießen in Japan hohes kulturelles Ansehen, auch wenn ihr Alltagsleben recht geheimnisumwittert ist. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und etwas Licht auf Leben und Arbeit dieser vergötterten Männer.

Die Rikishi ( Sumo Ringer ) führen innerhalb und außerhalb ihrer Trainingsställe ein sehr diszipliniertes, fast ritualisiertes Leben. Ausflüge in die normale Welt unter den Augen der Öffentlichkeit sind selten und dann von strikten Verhaltensregeln beherrscht. Die Benimmregeln werden von der Sumo Association, aufgestellt, auf Nichtbeachtung stehen Strafen oder Wettkampfsperren. Das Leben in einem Sumostall ist ungeheuer hierarchisch. Die Nachwuchsringer, manche kaum älter als 12 müssen die “Drecksarbeit” machen und die älteren Kämpfer versorgen. Von außen betrachtet wirkt diese Regelung überaltert und ziemlich rigoros, aber die Rituale und Wertvorstellungen des Sumo haben sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt, und alle Beteiligten sind ungeheuer  stolz auf ihr Erbe und ihre Traditionen. Selbst für die Vorbereitungen auf einem Kampf gibt es genaue Vorschriften. Das Sumo Stadion hat einen Ost und eine Westflügel, sodass die Kontrahenten sich erst zum Kampf begegnen. Für die Zeremonie, mit der der Ring betreten wird, legen die Rikishi bestickte Seidenschürzen an, die Kesho-Mawashi. Von Osten und Westen marschieren sie nun, die Ranghöchsten zuerst, ein und werden den Zuschauern vorgestellt. Nach der Zeremonie bereiten sie sich in den Umkleideräumen auf ihren jeweiligen Kampf vor. Die berühmte Rituale vor jedem Kampf stammen aus der Shinto Religion und werden sehr ernst genommen.

Rituale vor dem Kampf

Vor jedem Kampf führen die Rikishi ein uraltes Ritual durch. Zuerst stampfen sie auf den Boden auf umd Dämonen zu vertreiben. Manche streuen danach Salz über ihren Körper, um ihn vor Verletzungen zu schützen, und alle werfen Salz in den Ring , um ihn rituell zu reinigen. Aus einer Schöpfkelle die ihnen der letzte Gewinner reicht nehmen sie einen Schluck Wasser, der Kraft und Glück auf sie überträgt. Einmal im Ring, gehen die Ringer, einander gegenüber, in die Hocke und strecken zuerst die Arme aus, bevor die die Hände auf die Knie stützen.

Sieger

Der Sumoring wird Dohyo genannt. Ein Kampf ist entschieden, wenn der Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht wird  und er mit einem anderem Körperteil außer den Fußsohlen den Boden berührt oder aus dem Ring geschoben wird.

Die Dohyo

Die Kampffläche, Dohyo genannt, besteht aus einem Quadrat aus Reisstrohballen auf einer großen Lemplattform. Alles wird dünn und eben mi Sand bedeckt.

Für jedes Turnier wird eine neue Doyho aufgebaut und darüber ein Dach mit farbigen Quasten an den Ecken angebracht, das wie ien Shinto Schrein aussieht. Die

Dohyo wird als heiliger Ort betrachtet und vor einem Turnier jeden Morgen von einem Shinto Priester gesegnet.

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