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Resultate: Ringen – 1. Bundesliga – Hinkämpfe Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft 2014/2015

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Der ASV Nendingen und der KSV Köllerbach stehen nach ihren Siegen in den Viertelfinal-Hinkämpfen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft bereits mit einem Bein im Halbinale.

Nendingen gewann beim 1. Luckenwalder SC mit 21:3, Köllerbach setzte sich beim KSV Aalen 05 mit einem klaren 18:5-Auswärtssieg durch.
SV Weingarten und der ASV Mainz 88 siegten vor imposanter, heimischer Kulisse und müssen in den Rückkämpfen in einer Woche bei ihren Auswärtsbegegnungen noch einmal alles geben, denn in Aschaffenburg (gegen die RWG Mömbris-Königshofen) und beim TuS Adelhausen müssen die Favoriten wird nicht geschlafen. Weingarten holte vor 2500 Zuschauern mit 12:7 gegen die RWG Mömbris-Königshofen den Sieg, der ASV Mainz 88 gewann vor 1212 Zuschauern gegen TuS Adelhausen mit 15:11.

Luckenwalde – Der Titelverteidiger ASV Nendingen ließ beim Viertelfinal-Hinkampf in Luckenwalde schon einmal die Muskeln spielen, mit einem klaren 21:3-Erfolg stehen die Schützlinge um Trainer Volker Hirt bereits im Halbfinale. „Mit einem Sieg hatten wir schon gerechnet, jedoch nicht in dieser Höhe“, so Volker Hirt der feststellte, dass beim 1. Luckenwalder SC in einigen Begegnungen der nötige Kampfgeist fehlte. Nur LSC-Leichtgewichtler Michel Schneider (66 kg/FR) zeigte die gewohnten Tugenden, er bezwang Alexander Semisorov nach klarem Rückstand in der Schlusssekunde noch mit 8:7. Den zweiten Sieg für die Flämingstädter erkämpfte Erik Weiß (66 kg/GR) mit einem 3:0-Punktsieg über Benjamin Raiser. Trotz des klar anmutenden Ergebnisses erlebten die 631 Zuschauer in der Fläminghalle Luckenwalde zumeist spannende Begegnungen, in denen die ASV-Ringer den entscheidenden Tick besser waren.
Als die Begegnung bereits klar zu Gunsten des ASV Nendingen entschieden war, lieferten sich Alexander Maximovic (75 kg/GR) und das DRB-Aushängeschild Frank Stäbler noch einmal einen Kampf der absoluten Spitzenklasse, den Stäbler im Trikot des ASV mit 3:1-Wertungspunkten für sich entschied. Erinnerungen an das EM-Halbfinale von 2012 in Belgrad (SRB) wurden wach, als Stäbler mit seinem ‚Eichhörnchensprung‘ den Sieg gegen den Lokalmatadoren aus dem Feuer riss und wenig später Europameister wurde. Doch eine solche Aktion war diesmal nicht notwendig, souverän brachte der deutsche Ausnahmeringer das 3:1 über die Runden.

„Klar sind wir mit dem Saisonziel ‚Titelverteidigung‘ angetreten, aber in den Play-Offs denken wir von Kampf zu Kampf“, dämpft ASV-Trainer Volker Hirt die Euphorie, während das LSC-Trainergespann Andreas Zabel/Jörn Levermann beim Rückkampf in einer Woche in Nendingen mehr Gegenwehr versprach, obwohl Nendingen die heimische Ringerarena wohl schon für die Halbfinalbegegnungen buchen kann.

Im Halbfinale könnte es zu einer Neuauflage des ASV Nendingen gegen den ASV Mainz 88 Kampfes kommen. Vor zwei Jahren kassierte Nendingen eine knappe Niederlage und Mainz wurde Deutscher Meister. Vergangene Saison setzte sich Nendingen ebenfalls im Halbfinale gegen Mainz durch und sicherte sich in einem spannenden Finalduell gegen Weingarten den Titel.
Auch in dieser Saison könnte das Halbfinale Mainz gegen Nendingen lauten, denn der ASV Mainz 88 legte im Viertelfinal-Hinkampf gegen den TuS Adelhausen schon einmal ein 15:11 vor. 1212 Zuschauer erlebten in der Sporthalle am großen Sand einen stark auftrumpfenden Gastgeber, der mit Siegen durch Mihran Jaburyan (57 kg/FR) und Ismail Güzel (130 kg/GR) gleich mit 5:0 in Führung ging, ehe Ivo Angelov (61 kg/GR) und Yuri Belonowski (98 kg/FR) vorzeitige Siege für Adelhausen landen konnten und die Gäste mit 8:5 in Führung brachten. Der Mainzer Leichtgewichtler George Bucur (66 kg/FR) sorgte mit einem Punktsieg über Ivan Guidea für den 7:8 Pausenstand.

In der zweiten Hälfte des Kampfabends folgte ein offener Schlagabtausch; für die Gastgeber trat nun der WM-Achte Pascal Eisele (86 kg/GR) an, der den ‚Altmeister‘ Konstantin Schneider mit 1:0 in die Schranken zwang. Der frischgebackene Weltmeister Davor Stefanek holte mit 6:4 Wertungspunkten einen weiteren Mannschaftszähler für Adelhausen, doch dann war es Konstantin Völk (86 kg/FR), der mit einem 8:0-Punktsieg über Carsten Kopp die knappe 11:9-Führung für den ASV Mainz 88 herstellte, die Kiril Terziev (75 kg/FR) mit einem Schultersieg über Kevin Henkel auf 15:9 ausbaute. Der Punkterfolg von Tamas Lörincz (75 kg/GR) im letzten Duell des Abends stellte den 15:11-Endstand her, der jedoch für Adelhausen den Hoffnungsfunken weiter glimmen lassen dürfte.

Mit dem SV Weingarten setzte sich im Viertelfinal-Hinkampf ein weiterer Titelanwärter durch, die Nordbadener bezwangen die RWG Mömbris-Königshofen vor 2500 Zuschauern mit 12:7.
Den besseren Start hatte die RWG, Adrian Hajduk (57 kg/FR) und Johan Euren (130 kg/GR) brachten die Gäste mit 3:0 in Führung, doch dann brach das Weingartener Sturmgewitter über die Schützlinge von RWG-Trainer Peter Behl herein. Selbst der Welt- und Europameister von 2014 Peter Bacsi (86 kg/GR) konnte den Sturmlauf der Heinzelbecker-Truppe nicht stoppen, der Ungar unterlag dem WM-Fünften Ramsin Azizsir. Der DRB-Auswahlringer aus Hof, der vergangenes Jahr auch Militär-Weltmeister wurde, hinterließ damit erneut einen starken Eindruck. Erst Kakhaber Khubezhty (75 kg/FR) und Robert Rosengren betrieben mit ihren Siegen in den letzten beiden Weltergewichtskämpfen noch einmal etwas Ergebniskosmetik für die RWG zum 12:7-Endstand.

Ähnlich wie in Luckenwalde, dürften sich auch in Aalen nur die kühnsten Optimisten ein Weiterkommen ins Halbfinale ausgerechnet haben, zu stark erschien der KSV Köllerbach, der schon in der Hauptrunde Ambitionen auf einen erneuten Vorstoß – zumindest bis ins Halbfinale angemeldet- und mit dem 5:18-Auswärtssieg beim KSV Aalen 05 auch bestätigt hat.
Während der KSV Aalen 05 in den leichten Gewichtsklassen durch Levan Mentreveli (57 kg/FR), Mariusz Los (61 kg/GR), Vladimer Kinchegashvili (66 kg/FR) und Dawid Karecinski (66 kg/GR) Akzente setzte und Siegpunkte holte, hatten die Saarländer mit Heiki Nabi (130 kg/GR), Gennadij Cudinovic (98 kg/FR), Jan Fischer (86 kg/GR), Stefan Gheorghita (86 kg/FR), Timo Badusch (75 kg/GR) und Andriy Shyyka (75 kg/FR) die besseren Ringer in den oberen Gewichtsklassen auf ihrer Seite, die mit ihren Siegpunkten für das klare 18:5 sorgten.

Ergebnisse des Viertelfinales (Hinrunde) um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen:

SV Germania Weingarten – RWG Mömbris-Königshofen 12:7

57 kg/FR: Marcel Ewald – Adrian Hajduk 0:2 PS (1:5); 61 kg/GR: Donior  Islamov – Jens Rung 4:0 TÜ (15:0); 66 kg/FR: Anatoli Guidea – Tim Schleicher 2:0 PS (7:1); 66 kg/GR: Istvan Levai – Christian Fetzer 1:0 PS (2:0); 75 kg/FR: Georg Harth – Kakhaber Khubezhty 0:3 PS (2:10); 75 kg/GR: Adam Juretzko – Robert Rosengren 0:1 PS (2:4); 86 kg/FR: Achmed Dudarov – Peter Weisenberger 1:0 PS (3:1); 86 kg/GR: Ramsin Azizsir – Peter Bacsi 1:0 PS (3:2); 98 kg/FR: William Harth – Robin Ferdinand 3:0 PS (13:0); 130 kg/GR: Mizgaitis Mindaugas – Johan Euren 0:1 PS (0:1). Zuschauer: 2500.

KSV Aalen 05 – KSV Köllerbach 5:18

57 kg/FR: Levan Metreveli – Andrei Dukov 1:0 PS (5:3); 61 kg/GR: Mariusz Los – Etienne Kinsinger 1:0 PS (1:0); 66 kg/FR: Vladimer Khinchegashvili – Radoslaw Velikov 2:0 PS (5:0); 66 kg/GR: Dawid Karecinski – Tomasz Swierk 1:0 PS (1:1); 75 kg/FR: Christian Maier – Andrij Shyyka 0:3 PS (3:17); 75 kg/GR: Ilyas Özdemir – Timo Badusch 0:4 DQ (0:2); 86 kg/FR: Benjamin Sezgin – Stefan Gheorghita 0:4 TÜ (0:16); 86 kg/GR: Mateusz Wolny – Jan Fischer 0:1 PS (1:2); 98 kg/FR: Müren Mutlu – Gennadij Cudinovic 0:2 PS (3:6); 130 kg/GR: Nebi Iliazi – Heiki Nabi 0:4 DQ (0:8). Zuschauer: 784.

Luckenwalder SC – ASV Nendingen 3:21

57 kg/FR: Sven Cammin – Ghenadie Tulbea 0:4 TÜ (0:16); 61 kg/GR: Anar Zainalov – Baris Diksu 0:2 PS (0:3); 66 kg/FR: Michel Schneider – Alexander Semisorow 1:0 PS (8:7); 66 kg/GR: Erik Weiß – Benjamin Raiser 2:0 PS (3:0); 75 kg/FR: Lennard Wickel – Saba Khubezhty 0:4 TÜ (0:15); 75 kg/GR: Aleksander Maksimovic – Frank Stäbler 0:1 PS (1:3); 86 kg/FR: Maciej Balawender – Piotr Ianulov 0:2 PS (1:5); 86 kg/GR: Martin Obst – Florian Neumaier 0:4 DQ (0:8): 98 kg/FR: Mihail Ganev – Nicolai Ceban 0:2 PS (3:8); 130 kg/GR: Christian John – Balasz Kiss 0:2 PS (5:10). Zuschauer: 631.

ASV Mainz 88 – TuS Adelhausen 15:1

157 kg/FR: Mihran Jaburyan – Marc Luithle 4:0 TÜ (18:2); 61 kg/GR: Ilir Sefai – Ivo Angelov 0:4 TÜ (0:16); 66 kg/FR: George Bucur – Ivan Guidea 2:0 PS (3:0); 66 kg/GR: Wladimir Berenhardt – Davor Stefanek 0:1 PS (4:6); 75 kg/FR: Kiril Terziev – Kevin Henkel 4:0 SS (10:0); 75 kg/GR: Balint Korpasi – Tamas Loerincz 0:2 PS (0:4); 86 kg/FR: Konstantin Völk – Carsten Kopp 3:0 PS (8:0); 86 kg/GR: Pascal Eisele – Konstantin Schneider 1:0 PS (1:0); 98 kg/FR: Wladimir Remel – Yuri Belonowski 0:4 TÜ (0:15); 130 kg/GR: Ismail Güzel – Felix Radinger 1:0 PS (2:0). Zuschauer: 1212.

Viertelfinal-Rückkämpfe finden am Sa. 10.01.2015 statt.
RWG Mömbris-Königshofen – SV Germania Weingarten
KSV Köllerbach – KSV Aalen 05
ASV Nendingen – 1. Luckenwalder SC
TuS Adelhausen – ASV Mainz 88

Quelle:

DRB-Deutscher-Ringer-Bund-eV

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